Uğur Gültekin

bild-ugur-gueltekinAls Sohn kurdischer Einwanderer kam Gültekin 1988 in die Schweiz. Seitdem versucht er sich in der Schweiz zu integrieren und kämpft um Anerkennung. Folgerichtig ernährt er sich ausschliesslich vom Bündnerfleisch und Fondue. Dies obwohl ihm sein Onkel bereits in jungem Alter beibrachte: „Egal, was Du erreichst, mein Kind, hier wirst Du immer der Kanake bleiben.“ Klassenbester in Deutsch, 3 Musikalben in Mundart und eine kultige Fernsehsendung bei joiz – doch Gültekin ist immer noch fremd im eigenen Land. Er kämpft weiter – mit Mittelfinger und Humor!

Samstag, 29.10.2016, 20:15 Uhr in der Shedhalle: Uğur Gültekin (Zürich) „Multimediale Stand Up For Your Right Comedy“

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Michel Abdollahi

Michel Abdollahi, Bild: Jan Brandes

Der Hamburger Michel Abdollahi ist Conférencier, Fernsehmoderator und Journalist mit Wurzeln in Slam Poetry und Theater. Mit dem Bunker-Slam im Uebel&Gefährlich moderiert er den größten Poetry Slam Europas. Seine Aktion „Ich bin Muslim. Was wollen Sie wissen?“ im NDR Fernsehen machte den feingeistigen Humoristen weit über die Grenzen seiner Stadt bekannt. Das „Ausnahmetalent“ (Süddeutsche Zeitung) ist inzwischen einer der nachgefragtesten Köpfe des deutschen Fernsehens. Für seine Dokumentation „Im Nazidorf“ erhielt er 2015 den Deutschen Fernsehpreis.

http://abdollahi.info/

Freitag, 28.10.2016, 20:00 Uhr, Aktionshalle, Rote Fabrik: Laugh against the machine 2016. Michel Abdollahi (Hamburg) präsentiert Gabriel Vetter, Fatima Moumouni, Fitim Lutfiu, Amina Abulkadir, Etrit Hasler, Robin Bhattacharya und Renato Kaiser

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Samstag, 29.10.2016, 19:00 Uhr, Shedhalle: Michel Abdollahis „Reise in eine Nazidorf oder wie weit reicht Humor?“ Werkschau mit Gespräch

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Riem Spielhaus

riemDie Tochter eines ägyptischen Karikaturisten studierte Islam- und Afrikawissenschaften in Berlin. Heute forscht sie zur islamischen Religionspraxis in Deutschland, zu Repräsentationen des Islams in Schulbüchern und muslimischen Comedians. Zu diesem Zweck tourte sie mit den angeblichen Islamist_innen von Hate Poetry durch AfD-Landen. Riem Spielhaus ist Professorin für Islamwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen und leitet die Abteilung Schulbuch und Gesellschaft am Georg-Eckert-Institut, Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung. Als Forscherin und Aktivistin in Personalunion hat sie zur einflussreichen postmigrantischen Schrift „Manifest der Vielen“ (2011) beigetragen.

Samstag, 29.10.2016, 17:00 Uhr, Shedhalle: „Mit Hate Poetry gegen Burkaverbot und ISIS? Lachkämpfe mit dem Islam.“ Im Gespräch mit der Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus und weiteren Gästen

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Fitim Lutfiu

Fitim Lutfiu, Bild: Guido Henseler

Lutfiu hat Fitim, am 1989 in Baden AG, offiziell der Weltbevölkerung vorgestellt und das Modell hat sich bewährt. Heute ist er nämlich Vize-Champion der Schweiz – im Poetry Slam und wer weiss, wo noch. Auf der Bühne offenbart er seine verstörte Weltansicht und nimmt dabei alles auf die Schippe, was ihn nachts nicht schlafen lässt. Denn eigentlich ist auch er ganz lieb und nett und will nur Frieden, Liebe und die Weltherrschaft.

Freitag, 28.10.2016, 20:00 Uhr, Aktionshalle, Rote Fabrik: Laugh against the machine 2016. Michel Abdollahi (Hamburg) präsentiert Gabriel Vetter, Fatima Moumouni, Fitim Lutfiu, Amina Abulkadir, Etrit Hasler, Robin Bhattacharya und Renato Kaiser

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Renato Kaiser

Renato Kaiser Pressebilder / zu verwenden mit Copyright: Johanna Bossart
Renato Kaiser, Bild: Johanna Bossart

Renato Kaiser wurde 2012 Poetry Slam Schweizermeister und ist nicht wegzudenken aus der Schweizer Spoken-Word-Szene. Zuletzt mit seinem Bühnenprogramm „INTEGRATIONAL – Ein Abend für Schweizer, Deutsche, Ostschweizer, Löwenzähne und andere Randgruppen“ unterwegs, trifft er online mit seinen „Kaiservideos“ ins Hirn, ins Herz und vor allem ins Zwerchfell: Von Gölä bis zur Durchsetzungsinitiative – Renato Kaisers Ansagen bereiten den Spassverderbern in diesem Land ein satirisches Feuer unter dem Allerwertesten.

Freitag, 28.10.2016, 20:00 Uhr, Aktionshalle, Rote Fabrik: Laugh against the machine 2016. Michel Abdollahi (Hamburg) präsentiert Gabriel Vetter, Fatima Moumouni, Fitim Lutfiu, Amina Abulkadir, Etrit Hasler, Robin Bhattacharya und Renato Kaiser

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Robin Bhattacharya

Robin Bhattacharya, Bild: Klaus Rosza

Der Künstler Robin Bhattacharya arbeitet durch und durch multimedial – mit Foto, Video, Installationen, Text und Performance. Er studierte in London Kunst und Soziologie und lebt seit 2010 in Zürich. Seine Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Theorie drehen sich um Fiktionen, die die Realität ausmachen. Er hat schon seine eigene Währung herausgegeben und seine Genealogie aus seiner DNA extrahieren lassen. Nach seinem Debüt auf der Laugh up! Stand up!-Bühne im 2015 bereichert Robin Bhattacharya das Festival auch dieses Jahr mit seinen Beobachtungen aus der Aussenseiterperspektive – schliesslich kommt ihm als Berner in Zürich noch immer so manches spanisch vor.

Freitag, 28.10.2016, 20:00 Uhr, Aktionshalle, Rote Fabrik: Laugh against the machine 2016. Michel Abdollahi (Hamburg) präsentiert Gabriel Vetter, Fatima Moumouni, Fitim Lutfiu, Amina Abulkadir, Etrit Hasler, Robin Bhattacharya und Renato Kaiser

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Ntando Cele

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Ntando Cele, Bild: Stefan Winkler

Ntando Cele ist Künstlerin und Performerin mit Standbeinen in Südafrika, Holland und der Schweiz. In ihren Performances kombiniert sie Schauspiel, Spoken Word und Musik. Mit ihrer Figur der „Bianca White“, mit der sie schon auf etlichen Bühnen Europas und auch am Laug hup! Stand up! 2015 auftrat, entlarven und ver-rücken sie und ihre Band auf komische und verstörende Weise rassistische Selbstverständlichkeiten.

http://www.ntandocele.portfoliobox.me/

Samstag, 29.10.2016, 22:00 Uhr, Gustavo Nanez (Zürich): „Mustafa“ / Mana Bugallo (Argentinien), Spoken Words & Song / Ntando Cele (Bern): „Being an (antiracist?) Activist for Dummies“ – Performance Clubraum, Rote Fabrik

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