Comedy Academy

Aktuell:

Termin Zürich: 25./26. Oktober 2016

Termin Bern: 5./6. Dezember 2016

Vergangene Termine:

St. Gallen: 26./27. September 2016, 9:00 -15:00 Uhr

Wo: flon, Davidstrasse 42

 

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Die Comedy Academy ist ein zweitätiger Workshop, in dem junge Menschen lernen, ihre eigenen Erfahrungen, Beobachtungen oder Gedanken zum Thema Rassismus humorvoll auf die Bühne zu bringen. Darüber lachen ist die coolste Art, die Zähne zu zeigen. Aber Texten und Sprechen will gelernt sein: Komisch sein erfordert Präzision. Deswegen trainieren wir gemeinsam, wie man eine gute Story findet und wie die richtigen Worte. Und natürlich, wie man komische Pointen richtig setzt und auf der Bühne strahlt.

Die Coaches des Workshops haben jede Menge Bühnenerfahrung, sind urkomisch und auch ausserhalb der Bühne gegen Rassismus und Ausgrenzung aktiv. Wer will kann nach der „Ausbildung“ seine Arbeit auf dem Laugh up! Stand up! Rassismuskritischen Humorfestival 2016 präsentieren.

Ziele der Comedy Academy:

  • Die Jugendlichen fühlen sich ermutigt, eigene Erfahrungen und Gedanken in Worte zu fassen und selbstbewusst öffentlich anzusprechen.
  • Die Jugendlichen sprechen über Rassismus und nehmen die eigenen Gefühle und Beobachtungen ernst – und die der anderen.
  • In denen Diskussionsmodulen erkennen die Jugendlichen, dass Rassismus nicht das Problem derer ist, die davon betroffen sind, sondern das der gesamten Gesellschaft, die rassistische Strukturen hervorbringt und / oder nicht hinterfragt.
  • Die Jugendlichen setzen sich mit Humor als einer von vielen Strategien, in die „Normalität“  einzugreifen und die eigene Stimme hörbar zu machen, vertieft auseinander.
  • Die Jugendlichen experimentieren spielerisch mit Sprache und szenischen Elementen.
  • Die Teilnehmenden begreifen sich als Akteure im Kulturleben ihrer Stadt, ihres Landes.

Zielgruppe:

Circa 15 Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren, die sich von humoristischen Formaten angesprochen fühlen, die die Bereitschaft, sich mit ihrer Lebenswelt und Fragen von Inklusion und Ausgrenzung auseinanderzusetzen, mitbringen und Lust haben, mit professionellen Künstler_innen an eigenen Performances (egal ob live oder als Handyfilm) zu arbeiten. Die Performance kann für die Academy-Gruppe intern oder für die grosse Bühne auf dem rassismuskritischen Humorfestival erarbeitet werden. Die Academy richtet sich insbesondere an Jugendliche mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte.

Coaches:

Die Coaches sind Comedians und Spoken Word Artists. Die Coaches haben überwiegend selbst Erfahrungen damit, was es heisst «anders» zu sein, vielleicht weil ihr Aussehen nicht dem der Mehrheitsgesellschaft entspricht, ihr Name fremd klingt, oder sie selbst in ein neues Land eingewandert sind.

Fatima Moumouni ist 23, gebürtige Münchnerin und wohnt seit 5 Jahren in der Schweiz. Sie studiert Ethnologie, Volkswirtschaft und Philosophie und ist als Spoken Word Poetin seit Ende 2010 auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Seit 2014 führt sie Slam Poetry Workshops durch. Gemeinsam mit Dean Raddock hat sie Schreib-Workshops zum Thema Rassismus entwickelt.

Dean Ruddock ist 24, ist Musiker, Spoken Word Artist und Slam Poet und deutschlandweit mit seinen Texten unterwegs.  Seit 2014 führt er Schulworkshops zu kreativem Schreiben durch.

Idil Baydar ist 40 und Schauspielerin und Comedienne , im deutschen Sprachraum ist sie als Jilet Ayse bekannt. Angefangen hat sie mit einem YouTube-Kanal, auf dem sie seit 2011 selbstgeschriebene Clips veröffentlichte und als “Fleischgewordenen Integrationsalbtraum” auftrat, inzwischen ist sie auf den wichtigen deutsche Comedy-Bühnen und im Fernsehen ein gern gesehener Gast. Sie arbeitet regelmässig in Jugendprojekten an Brennpunktschulen in Berlin mit und engagiert sich für Jugendliche, die Schwierigkeiten in der Ausbildung haben.